Podiumsdiskussion “Take over your local Green party”

Donnerstag, 4. Juni 2009 - 19:00 - Restaurant Kent

“Take over your local Democratic Party”, das empfiehlt Michael Moore in seinem Buch “Stupid White Men”. “Take over your local GREEN Party” - so ähnlich könnte der Slogan unserer Initiative “Grüne Vorwahlen” lauten. Zumindest gibt es ängstliche Stimmen unter den Grünen, die eine feindliche Übernahme fürchten.

“Wer ist die grüne Basis? Was ist grünes Engagement? Wie offen sind die Grünen?” Diese Themen diskutieren:

Mit Publikumsbeteiligung.

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7 Kommentare

  1. Erstellt am 2. Juni 2009 um 11:15 | Permanent-Link

    gruenevorwahlen.at ist eine wichtige und richtige Initiative um Österreichs demokratische Landschaft (wieder) zu beleben, eigentlich erstmals aufzuwecken. Abseits vom pflichtgetreuen Gesudere und Geraunze um rechtsextreme Nationalratspräsidenten, national-sozialistische Gefolgschaft und rassistischem innenministeriellem Meanstream wird es doch hoffentlich auch eine Gruppe Österreicher geben, die es wagen an einer zukunftsorientierten Gestaltung des Landes Hand anzulegen. Möge sie wachsen und größer werden als die letzten Gallier.

    Viel Erfolg und wenn meine Unterstützung notwendig ist …
    Hans G. Zeger

  2. Erstellt am 2. Juni 2009 um 13:42 | Permanent-Link

    @Hans: Danke für die aufmunternden Worte und: Wir kommen darauf zurück!

  3. Gegenwind
    Erstellt am 4. Juni 2009 um 23:07 | Permanent-Link

    Kurios - einige Funktionäre haben offenbar echte Panik um ihren Job wenn ein unkoordiniertes, kritisches Rudel Vorwähler die ausgepackelten Seilschaften bei der Kandidatenkür abzulösen droht (”…ich bin sicher der Fahrnberger hat eine hidden agenda!”) und fühlen sich schwer kritisiert (”wir reissen uns den *rsch auf und die Vorwahl-Aktion ist der Dank!”).

    Ich war echt überrascht über die offene Ablehnung einiger etbalierter Grüner.

    Dass es so schwer ist zu verstehen, dass es eben keine gemeinsame Agenda der Vorwähler gibt, dass es ausser der Durchsetzung eines basisdemokratischen Elements der Grünen Satzung keine konkreten, greifbaren politischen Ziele sind, die diese Gruppe einen, hat mich echt erstaunt.

    Die “Keine Rechte ohne Pflichten”-Logik war in Bezug auf basisdemokratisches Wahlrecht auch sehr kurios.

    Den Rathmayr verstehe ich auch nicht ganz: wenn alle Vorwähler einen Mitgliedsantrag abgegeben hätten wäre die Sache längst gegessen - trotz der ganzen Bedenken mit der hidden agenda und wirkliche Pflichten (wie die Knochenparteiarbeit) sind damit ja auch nicht verbunden… nur mehr Rechte!

    Alles in allem: die Veranstaltung hat bewiesen wie weit das Apparatschik-Denken in Grünen Köpfen schon verbreitet ist und wie wichtig die Vorwahlaktion für eine Kurskorrektur in Richtung Bodenhaftung ist.

  4. Erstellt am 5. Juni 2009 um 13:45 | Permanent-Link

    es war ja ein spannender und frustrierender event.

    @Helge, Martin, Jana & Co: Wie haltet ihr denn diese konservativ-uneinsichtigen und unbeweglichen Gegen-”Argumente” seit 2 Monaten aus ohne durchzudrehen?

  5. Erstellt am 5. Juni 2009 um 13:55 | Permanent-Link
  6. Erstellt am 5. Juni 2009 um 17:54 | Permanent-Link

    @Tom: „Die Politik“, sagt Max Weber, „bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich“.

    Was wir hier erleben ist für mich auch ein Teil jenes Symptoms, mit dem sich die Initiative indirekt beschäftigt: Ein sehr grosser Teil der Energie von Politikerinnen und Politikern muss “nach innen” fliessen, um “im Spiel um die Mandate” zu bleiben. Im Sinne der Energieeffizienz sollten wir das doppelt nutzen und einen Teil dieses Aufwands auch nach aussen sichtbar machen. Dann bleibt man nämlich auch “im Spiel um die Gesamtanzahl der Mandate”…

  7. adi
    Erstellt am 5. Juni 2009 um 21:31 | Permanent-Link

    @Gegenwind:

    versteh da auch nicht so ganz das ganze tam-tam um die Unterstützer.
    Vor allem sind das ja immer wieder die Standard-Antworten von unwissenden und wahrscheinlich nicht lesenden Funktionären, die schon im vorhinein das ganze kritisieren, ohne zu wissen bzw. sich informiert zu haben, um was es bei dem Projekt da wirklich geht … (natürlich gibt es viele Ausnahmen: womit auch sachliche Kritiker gemeint sind)

    Bsp: Stadtrat David Ellensohn :”"Wir sollten sagen, was Sache ist: es geht hier um die Machtverteilung bei den Grünen. Derzeit sind die Wiener Grünen eher links als liberal. Das ist ein Versuch gegenzusteuern.”"
    Wie sollen 200 Menschen so manipuliert sein, dass alle mehr liberal sind statt links?
    Das kennt man wenn nur aus Al-Quaida-Camps.
    Und warum soll es keine konservativen Grüne geben?
    Das ist reine Schwarz-Weiß Malerei, die hier der Herr Stadtrat damit betreibt. Absolut Null-Sachlichkeit!

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