Kurzes Update: Die Grünen haben entschieden

Wir waren heute kurzfristig in der Lindengasse eingeladen, um uns von Landesgeschäftsführer und -sprecher die Kriterien der Entscheidungen über Annahme und Ablehnung von Unterstützungen anzuhören. Geladen war auch eine Redakteurin von DerStandard.at - es wird also auch in Medien was dazu zu lesen geben.

Kurz: Es wird (neben Aufnahmen und Nachfragen nach der Bereitschaft zur “Teilnahme”) auch Ablehnungen geben, und nicht zu knapp. Ich fühle mich außerstande, die Kriterien dafür jetzt korrekt wiederzugeben, aber es war zum Glück das Team von IchMachPolitik.at dabei, die das auf Video aufgenommen haben. Da kann sich bald jede/r eine Meinung bilden.

Aus meiner Sicht ist nicht aller Tage Abend, da fließt noch etwas Wasser die Donau runter. Mal abwarten wer da abgelehnt wird und mit welchen Begründungen. Eine Bitte von mir: Keine Kurzschlusshandlungen jetzt, es gibt keine Eile.

So long - ich für meinen Teil hoffe, zumindest 24h nichts mehr mit den ansonsten eh heiß geliebten GrueneVW am Hut haben zu müssen :-)

Update: Ich dachte, die Aussage zur Größenordnung sei “off the record” gefallen und habe sie deshalb nicht zitiert, aber da sie auch die Standard-Redakteurin gehört hat und im Artikel Grünes Gewissen gefragt zitiert, reiche ich das jetzt nach:

Darüber, wie viele der Anträge denn nun abgelehnt würden, will man keine genauen Angaben machen, nur soviel: “Ablehnung und Annahmen werden sich einigermaßen die Waage halten”, verrät Lukas Wurz.

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Ein Kommentar

  1. ameno
    Erstellt am 10. Juni 2009 um 17:02 | Permanent-Link

    ich bin gespannt was da raus kam! im standard bericht steht nix konkretes (oder auch nur unkonkretes): http://derstandard.at/1244460379735

    absolut genial passend find ich das heutige slashdot zitat:
    Who does not trust enough will not be trusted. — Lao Tsu

    bei der ganzen gesinnungsgschichte rufe ich (würschtl) mal zu mäßigung auf. die ganze sache ist ein bissl zu wichtig, als daß man da jetzt auf stur schalten sollte (siehe voggenhuber…). die grünen haben offensichtlich zeit gebraucht um sich mit dem thema zu beschäftigen und sind zu dem schluß gekommen, daß sie nicht einfach jeden unbekannten aufnehmen können, der daher kommt. ich denke das sollte mal jeder von uns akzeptieren (und verstehen).

    wie das ganze kommuniziert wurde, war ein bissl ungeschickt. die kriterien müssen transparent werden und vor allem muß endlich definiert werden, was sich die grünen als mitarbeit vorstellen. daß ein bissl twittern nicht reichen wird, war glaub ich vorher auch klar, aber was man sich da konkret drunter vorstellen muß, ist für mich noch immer offen.

Ein Trackback

  1. [...] ist auch das Recht jeder Partei, mögliche UnterstützerInnen zu “überprüfen”, doch transparent läuft dieser Prozess nicht [...]

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