Gestern abend hat der ORF Report über unsere Initiative www.gruenevorwahlen.at berichtet. Während Bezirksrat Gerhard Ladstätter weiterhin primär die Frage der aktiven Mitarbeit umtreibt - etwa wer das nächste grüne Grätzelfest organisiert - lässt Maria Vassilakou inmitten anhaltenden parteiinternen Tauziehens nun mit einer recht eindeutigen Aussage aufhorchen:
“Ich gehe davon aus, dass weitestgehend alle oder fast alle aufgenommen werden.”
Freilich schränkt sie mit gutem Grund ein: sie sei “auch nicht das Orakel” - denn es entscheidet der Grüne Wiener Landesvorstand, dessen Mitglied sie nicht ist. Man darf gespannt sein, wieviel Gewicht der ausdrückliche Wunsch der Wiener Klubobfrau im Grünen Landesvorstand am Ende des Tages haben wird.

38 Kommentare
puuuh - das ist ja durchaus erhellend, rahtmayr, ladstätter,… wir sind die basis. wir diskutieren, wie wir das statut interpretieren wollen… himmel, das ist ja echt grausam…
ich finde der bericht ist sehr objektiv
wenn da jemand in der Zentrale sitzt und meint “schauen wir mal wie wir das statut (!) hier auslegen” (also zurechtbiegen), dann ist das eine gute Momentaufnahme für den derzeitigen Zustand der Partei.
Ich orte eine gewisse Lust, die verbalen Klingen zu kreuzen und eher die konträren denn die gemeinsamen Positionen wahrzunehmen - siehe dazu auch Titel dieses Beitrags… : )
@bruckner, @ diefeder: zur erläuterung: innerhalb der wiener grünen gibt und gab es immer schon unterschiedliche verständnisse von basis. bisher waren wir allerdings nie wirklich gezwungen, das auszudiskutieren und irgendwo dezidiert festzuschreiben.
und bezüglich statut interpretieren: da geht es um den “unterstützerinnen”-passus, in dem steht,
“Wer der Landespartei gegenüber erklärt, dass sie/er sich
mit den Grundsätzen und dem Programm der GRÜNEN -
GRÜNE ALTERNATIVE WIEN einverstanden erklärt und bei
der Partei mitarbeiten und mitentscheiden will, ohne Parteimitglied
zu sein…”
wie das “bei der partei mitarbeiten will” auszulegen ist. auch hier: bei einer handvoll unterstützerinnen pro jahr haben wir usn diese frage noch nie stellen müssen, bei 400 innerhalb weniger wochen müssen wir das seriöserweise sehr wohl tun.
ich bitte nur für ein wenig verständnis für unsere situation: stellt euch vor, eine partei mit ca 1500 mitgliedern und (ich weiß gar nicht wie) wenigen unterstützerinnen bekommt innerhalb weniger wochen zulauf von 400 menschen, die auch nicht so geringe mitbestimmungsrechte hätten, und würde nicht mal nachfragen, wer diese menschen sind, und was sie wollen. das wäre doch nicht nur schräg, sondern auch naiv bis fahrlässig, findet ihr nicht?
@diefeder: das wort “auslegen” mit “zurechtbiegen” zu übersetzen sagt aber über die mutter des gedanken auch einiges aus… sorry, den ball musste ich jetzt zurückspielen
alles in allem denke ich, dass wir versuchen, unserer verantwortung gerecht zu werden und entscheidungen zu treffen, die nicht nur auf diese situation gemünzt sein sollen, sondern auch künftige entscheidungen präjudizieren. und es gibt ja nicht nur skeptikerinnen, sondern durchaus auch befürworterinnen der initiative.
lg
angela stoytchev (1/8 des wiener landesvorstandes)
liebe grüne funktionäre, ich mag euch ja gerne (seit nunmehr 25 jahren) - aber das mit der auslegung der reinen lehre, erinnert mich etwas an das priestertum
@diefeder, @bruckner
macht es das leben eigentlich leichter immer herumzuschimpfern? Sieh die Sache mit der Auslegung mal positiv: Dieser Passus war nie dafür, wofür er jetzt verwendet wird, gedacht gewesen. Es wäre also ziemlich leicht gewesen zu sagen, sorry damit ist was anderes gemeint, und aus. So hätten alle anderen Parteien reagiert. Wir setzen uns mit der Frage auseinander und machen damit eigentlich erst die Tür so richtig auf. Aber ich versteht schon, dass differenzierte Sichtweisen anstrengend sein können
@angela
Danke
@rathmayr
wollt und will das nicht als “herumschimpfen” verstanden wissen. wollte allerdings mitteilen, wie es mir mit den äußerungen von ihnen beiden ging. und leider: für mich wars grausam.
Ich glaube, dass solche Missverständnisse bzw. unterschiedliche Ansichtsweisen nicht im Kommentarbereich eines Blogs diskutiert werden sollten. Es gibt genug Möglichkeiten dies persönlich zu machen(zb. http://www.gruenevorwahlen.at/2009/05/open-house-camp-am-2-juni-wer-ist-dabei/9 , http://www.facebook.com/event.php?eid=101478305515 oder bei den Vorwahlentreffen).
@bruckner
der orf wollte unbedingt eine story haben verschrobene basiswappler GEGEN naive internet-nerds, schade eigentlich. und dementsprechend schauen auch die zusammenschnitte aus. man hätte das ganze auch etwas inhaltsvoller aufbereiten können.
@MarkusRathmayr
Nichts für Ungut, lieber Markus, ich weiss, es gibt Menschen innerhalb der Partei, die meinen, dass wir den UnterstützerInnen-Passus “nie dafür, wofür er jetzt verwendet wird, gedacht” haben.
Das ist allerdings nicht richtig. Ich erinnere mich sehr gut an unsere Debatten intern in den Gremien und auf der Landesversammlung wo der wir diese Änderungen beschlossen haben.
Wir haben diesen Passus immer auch für Menschen gedacht, die eben nicht Parteimitglied werden wollen und trotzdem bei den Grünen mitbestimmen wollen. Weil eben viele - nachvollziehbarerweise - das Wort “Parteimitglied” nicht mögen. Und weil es doch einen Unterschied geben soll, haben wir UnterstützerInnen eingeschränktere Rechte zugestanden als Mitgliedern, die quasi immer und überall mitwählen dürfen (zb bei Statutenänderungen oder bestimmten parteiinternen Funktionen).
@Jürgen : Ich schätze Dich gleich seit dem ersten Kennenlernen sehr - aber das sehe ich anders. Beide Möglichkeiten sind gleichwertig und legitim - die öffentliche Diskussion hier hat den Vorteil, dass sie für alle Interessierten nachvollziehbar ist und bleibt. Vor Ort bekommt man den Gesamtablauf einer Debatte naturgemäss immer nur fragmentarisch mit!
@Martin: Wie du weißt bin ich ein großer Freund der Transparenz, ich bleibe aber in diesem speziellen Fall bei meiner Meinung. Ich respektiere aber auch, dass ihr das öffentlich diskutieren wollt.
@stoytchev
wird jetzt für jeden antragsteller ein akt angelegt?
im web nach spuren gegoogelt?
Schließe mich der Frage des Konterspielers an und frage die Runde der grünen FunktionärInnen auch:
-) Wie sieht diese Arbeit an den einzelnen Anträgen eigentlich aus?
Und - was ich mich schon länger frage:
-) Gilt der UnterstützerInnen-Status (nach Annahme) dann eigentlich ewig oder gibt es da irgendwelche Grenzen?
Ich hab mich auch als Unterstützer der Grünen angemeldet, und finde den Passus an sich sehr gut, vor allem weil ich in den letzten Jahren das Gefühl hatte, dass die Grünen immer mehr zu einer “ganz normalen” Partei der Apparatschniks verkommen ist, und mit vielen neuen UnterstützerInnen endlich frischer Wind reinkommt.
Allerdings frag ich mich schon, wie wirksam verhindert werden kann, dass sich (unwahrscheinlich aber möglich) zB hunderte Rechtsradikale anmelden um die Partei “umzudrehen”?
@Konterspieler
In dem Sinne, dass nicht irgendwelchen Rechten oder andere windige Gestalten bei den Grünen mitbestimmen dürfen, hoffe ich sehr wohl, dass über jeden Einzelnen genau recherchiert wird.
@Stefan Aktuell stellt sich ja mehr die Frage, wie erreicht werden kann, dass hunderte ehrliche und interessierte SympathisantInnen auch tatsächlich aufgenommen werden… aber Deine Frage ist natürlich auch sehr berechtigt. Ich persönlich denke, dass sie theoretisch bleiben wird - und selbst wenn nicht: so eine “Aktion” wäre nicht machbar ohne dass sie auffällt. Man muss sich vergegenwärtigen: die Anmeldung allein reicht nicht, es bedarf einer Aufnahme durch den Wr. Landesvorstand - und nach welchen Kriterien dieser in Zukunft entscheiden möchte - genau darüber wird nun seit zwei Monaten nachgedacht.
@Stefan
Genau!
@Marie
Die Frage der historischen Wahrheit stellt sich ohnehin nur am Rande. Es mag sicher in paar gegeben haben, die das bei der Abstimmung damals so wie du gesehen haben, außer dir hat sich allerdings noch niemand gemeldet. Die Intention der AntragsstellerInnen war allerdings eine andere, nämlixh eine bewusste Abkehr der früheren Praxis, wo man sich für Landesversammlungen einfach anmelden konnte, nur um an diesem Tag mitzuwählen.
wir haben schon immer die antragstellerinnen (sei es für mitglied- oder unterstützerinnenschaft) kurz gegoogelt, um genau solche dinge, wie stefan sie beschreibt, zu verhindern.
außerdem gibt es ja noch andere initiativen, die massenhaft unterstützerinnenanträge gesammelt haben, hab ich eh schon berichtet. und da geht es teilweise darum, ob diese menschen 1. überhaupt existieren und 2. überhaupt wissen, dass sie da eine unterstützungserklärung der grünen unterschrieben haben.
es hat sich nämlich beim telefonischen rückfragen der adressdaten (weil unleserlich) bei einigen herausgestellt, dass die überhaupt nicht gewusst haben, wovon wir eigentlich reden.
ihr seht also, da spielt es sich zur zeit wirklich ab, und, ich hab das eh auch bereits gestern geschrieben, das MÜSSEN wir uns alles in ruhe ansehen. hoffe, dass das verständlich erscheint.
hier eine mitteilung, die ich auch schon andernorts gepostet habe:
und jetzt nochmal zum report-beitrag: auch DAS
http://www.flickr.com/photos/26382692@N02/sets/72157618422869766/
sind bilder vom besagten hamerling-park-fest. und wer sich insbesondere die letzten paar fotos ansieht, wird sehen, dass das fest sehr wohl gut besucht war. da war der orf auch nocht da. gebracht haben sie aber den teil, als noch aufgebaut wurde, bzw das fest gerade begonnen hat. seeeeehr manipulativ berichtet, der herr dutzler…
das musste ich einfach zu unserer grünen “ehrenrettung” euch auch zur kenntnis bringen.
lg
angela
@franzjoseph: sorry, hab ich vergessen: nein, unterstützerin ist man nach aufnahme unbegrenzt (bzw begrenzt nur durch tod, austritt oder ausschluss).
lg
angela
Möchte eine kleine Lanze für Klaus Dutzler brechen. Ich denke, dass er insgesamt einen kantigen und trotzdem nicht unfairen Bericht aus seinem Material gemacht hat. Ich weiss, dass da noch einiges an konfliktträchtigem Material dabei war, bei dem es ein leichtes gewesen wäre, es aus dem Kontext zu reissen. Genau das ist aber nicht passiert. Obwohl es naturgemäss nicht seine Aufgabe sein kann, immer alle glücklich zu machen…
@martin: passt schon, solang es nur eine kleine lanze ist…
lg
angela
@ angela stojčev
” bilder vom besagten hamerling-park-fest…”
Es gibt auch Bilder von der “Mondlandung”, obwohl dort noch kein Mensch oben war.
Ich hab ma den Schattenwurf bei deinen Fotos angschaut und komm zum schluss , dass die vielen Leute reinfotogeshopped wurden.
wozu der aufwand angela?
tuts lieber fleissig vorwähler googlen und schaut’s ob net wer beim aufruhr-verlag bücher bestellt hat. die listen muss der öllinger eh no ham.
in diesem Sinne: Prost.
Kommentare wie der vom “Konterspieler” sind der Grund warum ich für das Prinzip “Kommentar nur bei Registrierung” für gut halte.
Ausserdem ein Beweis dafür, dass zu viel Alkohol dumm im Kopf macht.
@mackovik
registrieren löst das problem nicht.
leute mit meinem willen zum posten wie ich würden sich einfach registrieren und dann das posten was sie auch ohne reg. posten würden.
re. saufen
die grünen vorwähler auf der terassn beim interview hob a olle a bier gsoffn.
ottakringer oder erdinger, ? wo ist der unterschied
in diesem Sinne: prost
jez probier i zur abwechslung a stiegl , und dann a tuborg , dann wieda a erdinger ….
@konterspieler: sonst gehts eh noch? weder sind das meine fotos, sondern die der bg8, die das fest veranstaltet hat, noch ist an den fotos irgendwas manipuliert. aber dass du gerne verschwörungstheorien anhängst, kann man sowohl deinem blog (der so ziemlich der sexistischste und letztklassigste ist, den ich persönlich von einem - ehemaligen - grünen je gelesen habe, ist) als auch deinen kommentaren entnehmen.
ich erkläre dir hiermit förmlich und feierlich, dass dies das letzte mal war, dass ich auf einen deiner beiträge reagiert habe. und dass ich es schade finde, dass leute wie du eine initiative wie die grünen vorwahlen als trittbrettfahrer dafür benutzen, um ihren persönlichen rachefeldzug fortzuführen. wünsch dir noch was!
mfg
angela stoytchev
@Stefan: Jeder hat seinen eigenen Stil - das ist schon in Ordnung so und steht für sich selbst.
@Angela: Ich habe ehrlich gsagt gelacht über das Posting vom Konterspieler - weil es für mich so offensichtlich völlig unernst war. Also ich glaube nicht, dass hier irgendwelche ernstlichen Manipulationsvorwürfe im Raum stehen.
Schönen, entspannten Abend noch!
ein unfriendly takeover der partei kann man nicht ganz ausschließen.
es ist aber extrem unwahrscheinlich, dass sich rechtsextreme die mühe machen die grünen zu infiltrieren.
wahrscheinlicher aber noch immer ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sich ein prominenter mit hilfe seines anhangs an die spitze der grünen putscht.
und wenn dieser prominente noch von der krone unterstützt würde, die grünen etwas nach rechts verschieben würde, und dann vielleicht viele der jetzigen funkis um ihre funktionen bangen müssten ….
ich sage es immer wieder, nüchtern und sachlich: ja es geht ums geld. man lebt nicht schlecht als politiker. man produziert nix, schreibt texte, hält reden, ist anwesend, trifft sich, surft im internet, gibt interviews, telefoniert, geht auf sitzungen und, kongresse,blogt und twittert oder auch nicht, politisiert, polemisiert, you name it!
Natürlich sind die grünen auch gegen die abschaffung des bundesrates. Man kann dorthin ja auch grüne ins ausgedinge schicken. Ein Halbierung von Abgeordneten und Gemeindräten kommt auch nicht in Frage. Man würde ja finanziell nicht profitieren.
Grüne! Ihr seid ja sowas von SPÖVPFPBZÖ! Und merkt es gar nicht!
@ stojčeva
Ok ich rudere zurück, hab grad ne mail von meinem homosexuellen freund der am M.I.T arbeitet bekommen.
Hat gesagt : die Hamerling-Fest-Park- Fotos sind doch nicht gefaked.
tschldigung, wenn ich mal in wien lad ich dich auf ein oder zwei bier ins wuk ein.
vielleicht werdens auch mehr und wir saufen uns untern tisch.
Dass dich mein Blog stört freut mich. Dann bin ich auf dem richtigen Weg.
Deine reaktion überrascht nicht. Das übliche hysterische Gesudere.
Wer von der wahren Lehre abweicht ist dann schnell ein Faschischt, soll zur ÖVP gehen oder FPÖ, ist Sexist und Frauenfeind und homophob.
Mit Leuten wie dir, von denen es bei den grünen ne menge gibt, alle nahezu gleichgeschaltet, ist der Weg geebnet in die Grüne Stagnation/Deflation
Es ist ein Witz, dass die Grünen sich als feministische Partei definieren.
Das ist eine Zumutung, nicht genderneutral.
Statt Feminismus müsste es heißen:
Wir sind für die Gleichbehandlung/Gleichberechigung aller Menschen in allen Lebensbereichen. Get this Angela: http://www.vaterverbot.at/
Wo Frauen benachteiligt werden muss man aktiv werden.
Wo Männer benachteiligt werden muss man aktiv werden.
Wo Homosexuelle und Transgender benachteiligt werden muss man aktiv werden.
@martin schimak: let me explain, wenn ma uns das nächste mal sehn.
jö das reimt sich, ist ja grade modern…
den entspannten abend-wunsch nehm ich mir zu herzen #heiße badewanne
lg
angela
@Markus Rathmayr:
“wichtig ist, dass WIR auf einer individuellen Basis entscheiden und hier nicht pauschalen Aufnahmen und Ablehnungen hier machen”
Und wie soll das gehen? Ein individuelles Bewerbungsverfahren?
ich frage mich noch immer, wovor ihr euch vor den Unterstützern fürchtets? Ein Unterstützer kann nicht kandidieren, er kann nur Kandidaten seine Stimme geben. Damit ist schon ausgeschlossen, dass ein rechter Kandidat bei den Grünen auftaucht. Und es darf ja nicht sein, dass die derzeitigen Leute, die die Macht haben zu Sesselhockern werden und anderen weniger bekannten Grünen Kandidaten damit ihre Chance nehmen. Unterstützer haben zumindest den Vorteil nicht das Parteidenken 1:1 zu übernehmen und damit auch die weniger bekannten Kandidaten gleich wahrzunehmen.
@Stefan Mackovik:
“Kommentare wie der vom “Konterspieler” sind der Grund warum ich für das Prinzip “Kommentar nur bei Registrierung” für gut halte.”
DAS nennt man dann (im weitesten Sinne) ZENSUR !!! Der freie Zugang ist ein Grundprinzip der Grünen: bsp: freier Hochschulzugang, Barrierefreiheit, usw. Und auch in Diskussionsforen sind freie Zugänge notwendig, denn jeder disqualifiziert sich sowieso selbst, wenn man z.b. unsachlich oder sonstiges schreibt. Man kann ja sachlich kontern. Aber es ist ein freier nicht zensurierter Bereich, und damit auch etwas sehr demokratisches und wichtig für Basisdemokratie bei den Grünen!!!
@angela stoytchev:
“die auch nicht so geringe mitbestimmungsrechte hätten, und würde nicht mal nachfragen, wer diese menschen sind, und was sie wollen. das wäre doch nicht nur schräg, sondern auch naiv bis fahrlässig, findet ihr nicht?”
Unterstützer hätten ja nur das Wahlrecht, so wie ich das verstanden habe. Welche Rechte hätten sie denn noch, die so gefährlich sein könnten?
Und was soll an dem Wahlrecht so gefährlich sein? Wo kann es denn Manipulation geben?
Die Kandidaten stehen ja fest. Die Untestützer müssen bei der Wahl anwesend sein und die Kandidaten werden ja auch vorgestellt. Nun, ich versteh nicht ganz, wo da eine Gefahr lauert. Es kann ja kein FPÖler Kandidat gewählt werden, sondern nur Grüne.
@angela stoytchev:
“ich erkläre dir hiermit förmlich und feierlich, dass dies das letzte mal war, dass ich auf einen deiner beiträge reagiert habe. und dass ich es schade finde, dass leute wie du eine initiative wie die grünen vorwahlen als trittbrettfahrer dafür benutzen, um ihren persönlichen rachefeldzug fortzuführen. wünsch dir noch was!”
*lol* wie schnell da jemand das Diskutieren und zurückführen auf die sachliche Ebene verweigert. Das sollte ein professioneller Politiker schon imstande sein nicht die beleidigte Leberwurst zu spielen, sondern einfach sachlich zu antworten. Objektivität ist noch immer jenes hohe Gut, was am Ende des Tages übrig bleibt.
@Marie Ringler:
“Weil eben viele - nachvollziehbarerweise - das Wort “Parteimitglied” nicht mögen. Und weil es doch einen Unterschied geben soll, haben wir Unterstützer eingeschränktere Rechte zugestanden als Mitgliedern”
genauso sehe ich es auch. Endlich mal ein Licht im Dunkeln des Tunnels.
Es muss einen Unterschied zwichen Mitgliedern und Unterstüzern geben.
@Stefan Mackovik
“Allerdings frag ich mich schon, wie wirksam verhindert werden kann, dass sich (unwahrscheinlich aber möglich) zB hunderte Rechtsradikale anmelden um die Partei “umzudrehen”?”
wie soll das möglich sein, wenn ein Unterstüzter nicht kandidieren darf?
@Der Konterspieler:
“ein unfriendly takeover der partei kann man nicht ganz ausschließen.”
und wie soll das möglich sein?
@Angela Stoytchev:
“wir haben schon immer die antragstellerinnen (sei es für mitglied- oder unterstützerinnenschaft) kurz gegoogelt, um genau solche dinge, wie stefan sie beschreibt, zu verhindern.”
da möchte ich aber anmerken, dass dies absolut keine qualitative Informationsquelle ist!
auch bei Leuten mit Namen, die nicht so häufig sind. Aber es reichen bereits eine handvoll von Doppelgängern, und die Verwechslungsgefahr ist enorm. Und es kann sein, dass dann jemand Eigenschaften fälschlicherweise zugeordnet werden, die absolut NICHT stimmen.
@adi:
von wegen zensur: ich sage ja nicht, dass nicht jeder posten sollte, was er sich denkt. aber: es sollte nachvollziehbar sein, WER was gesagt hat. die (schein-) Anonymität verleitet viel zu oft dazu, nur blödsinn zu posten oder all zu polemisch zu werden.
Ich will konkret dem Herrn Konterspieler allerdings jetzt keinesfalls unterstellen, er hat durchaus einige diskussionswürdige Argumente gebracht.
Sätze wie
Ich hab ma den Schattenwurf bei deinen Fotos angschaut und komm zum schluss , dass die vielen Leute reinfotogeshopped wurden.
kann man dagegen allerdings nur als “polemisch” bezeichnen, sie sind in keinster Weise irgendwie dazu angetan, eine Diskussion weiter zu bringen, sondern tragen nur zur Vergiftung eines Diskussionsklimas bei. Ich hab an genügend solchen Onlinediskussionen teilgenommen, um gelernt zu haben, dass solche “Diskussionsbeiträge” mittelfristig zum Tod vieler Diskussionen beitragen können.
Also bitte: wenn Kritik dann sachlich wie zB
@adi
du schreibst: “wie soll das möglich sein, wenn ein Unterstüzter nicht kandidieren darf?”
können nicht unterstützerinnen einen “querkopfeinsteiger” der auf die kandidatenliste hieven und zur nummer 1 machen, statt z,B. vassilakou:-)
geht das?
Haben die Funkis davor angst, dass die vw’ler nicht bloß über eine von funkis erstellte liste mitentscheiden, sondern ihre frauen und männer auf die LV mitbringen auf die Liste drauftuen und das establishment dann organisiert niederstimmen.
Beispiel: was is wenn lugner auf die idee kommt? wieviel leute kann der mobilisieren? hmmmm?
Oder Dichand Hansi himself.Was ist wenn die Krone versucht zB. die Vassi per Querkopfeinsteiger von platz 1 wegzuwählen.
Da braucht nur einer kommen, ein “Player for Real” und es ernst nimmt, das geld hat ) und die motivation/willen hat Stadtrat/Bürgermeister auf dem grünen
“Ticket ” in Wien zu werden. Wenn der/die ein vernünftiges program auf den tisch legt, dann können die grünen in wien auf +20% gehen und um den bürgermeister mitspielen.
@macković und stojčeva
Ihr seid für mich die “Zieheltern des antisatirischen Webexpressionismus”
So und jetz könnt ihr mich Anzeigen wegen Widerbetätigung.
Und ich bin erst beim 3. Bier heute…
@Stefan Mackovik:
“Es gibt auch Bilder von der “Mondlandung”, obwohl dort noch kein Mensch oben war.”
das könnte auch nicht so unrichtig sein. Noch nie etwas von diesen Theorien gehört, dass es keine Mondlandung gab?
siehe auch wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorien_zur_Mondlandung
[blockquote]
“Ich hab ma den Schattenwurf bei deinen Fotos angschaut und komm zum schluss , dass die vielen Leute reinfotogeshopped wurden.”
kann man dagegen allerdings nur als “polemisch” bezeichnen, sie sind in keinster Weise irgendwie dazu angetan, eine Diskussion weiter zu bringen, sondern tragen nur zur Vergiftung eines Diskussionsklimas bei. Ich hab an genügend solchen Onlinediskussionen teilgenommen, um gelernt zu haben, dass solche “Diskussionsbeiträge” mittelfristig zum Tod vieler Diskussionen beitragen können.
Also bitte: wenn Kritik dann sachlich
[/blockquote]
ja genau, nur sachliche Kritik zurückschreiben. wenn jemand polemisch schreibt, ist man selbst nicht besser, wenn man genauso zurückschreibt!!! Denn jeder selbst trägt zum Diskussionsklima bei.
[blockquote]
@Konterspieler:
“können nicht unterstützerinnen einen “querkopfeinsteiger” der auf die kandidatenliste hieven und zur nummer 1 machen, statt z,B. vassilakou:-)
geht das?”
[/blockquote]
gute frage. ich war bisher der Überzeugung, dass dies nicht möglich ist. also als unterstützer ist es mir eigentlich absolut unwichtig, Kandidaten aufzustellen, denn dann finde ich, kann man gleich Mitglied werden. Aber dass man schon fix aufgestellte Kandidaten wählen kann, sollte eigentlich für Unterstützer reichen. Damit gäbe es auch keine Manipulationsgefahr bei so vielen Unterstützern.
Huch! Direkte Demokratie, Hilfe! Unddas ohne, dass sich die, die sich jetzt zu Wort melden den Parteiritualen unterworfen haben? Das geht nun wirklich nicht! - so hört sich die Diskussion an! *Daumendrück*
Ein Trackback
[...] ist der größte Erfolg der Grünen Vorwahlen ein fünf minütiger Bericht im ORF-Report, ein Artikel im Profil und eine Kandidatur von Klaus Werner-Lobo, des Cousins des letzten [...]