Während die Initiative www.gruenevorwahlen.at auf auf Unterstützer/in Nr. 200 zusteuert, hat sich Vorwähler Alexander Hrach die Mühe gemacht bei Robert Korbei, Landesgeschäftsführer der Wiener Grünen, direkt anzufragen. Er wollte das in diversen Blog Comments kolportierte Entscheidungsdatum 15. Juni ausdrücklich bestätigt bekommen. Hier Robert Korbeis Antwort mit seiner ausdrücklichen Erlaubnis für alle wartenden grünen Vorwählerinnen und Vorwähler:
Lieber Alexander Hrach
Wie unser Angebot zu verstehen ist, ist Kern der Debatte die wir derzeit bei den Grünen abführen. Gerade weil wir viel Verständnis für ihre Position haben, ist das nicht ganz einfach.
Wie bereits einmal gesagt ist der Wink mit dem Wählerinnenzaunpfahl zwar nachvollziehbar und trifft bei vielen Grünen auch. Im Kern ist das aber für uns kein primäres Argument. Wir haben uns bemüht, aber durch die Feiertage des Mai ist es absehbar, dass wir vor den EP Wahlen nicht in die Entscheidungsphase eintreten werden. Auch deshalb, weil einige auf jeden Fall die beiden Veranstaltungen nächste Woche abwarten wollen, weil sie die gegenseitige Stimmung gerne mitnehmen möchten.
Wir haben aber beschlossen, dass wir vor der Neuwahl des Vorstandes am 21. Juni entscheiden wollen. Insofern kann ich ihnen die Woche zwischen 15 und 19 Juni als Ende der Wartefrist mitteilen und versichern.
Liebe Grüße
Robert Korbei
Daher jetzt noch Vorwähler/in werden und am 15. November bei der Landesversammlung der Wiener Grünen mitentscheiden.
Am 16. Juni ist es zu spät!

Ein Kommentar
So, passt, fertig. Damit kann mensch das Kapitel “Wie lange noch?” abschließen. Klare Worte. Meines Erachtens wäre es zwar nicht unklug gewesen, früher die Anträge anzunehmen, weil sich dann der Fokus endlich auf andere Themen richten hätte können (eventuell inkl. kleiner Schwung für die EU-Wahl - zumindest in Wien), aber … ist halt nicht so.
Mein Wunsch: Jetzt Ende der Warteschleifen-Diskussion, stattdessen:
- Weiterumsehen nach neuen VorwählerInnen.
- Überlegen, wie die Kiste laufen könnte, wenn die Anträge angenommen werden.
Dass eigentlich alle Anträge angenommen werden, davon gehe ich - aufgrund einiger Statements (u.a. im ORF-Report) - aus. Wenn nicht, wird so und so alles ganz anders …