Wir haben uns am Wochenende zum Website-Basteln getroffen:
- Max Kossatz hat einen Bannergenerator gebaut, mit dem Blogger/innen und andere Website-Besitzer der Welt mitteilen können, warum sie vorwählen.
- Jeweils eine zufällig gewählte Begründung, die auf diesem Bannergenerator eingegeben wurde, wird jetzt im Seitenkopf angezeigt.
- Auf der Seite Banner & Co werden diese und andere “Werbemittel” (wie zb. das Eselsohr) gesammelt.
- Sebastian Mosers großartige Twitterwall ist jetzt besser verlinkt (solche Aggregationen werden dann v.a. in den Wochen vor dem 15. November zum Tragen kommen).
- Die Unterschriften-Parties - wie die erste bei Nicky und Gerald zuhause - haben nun eine eigene Seite.
- Nicht zuletzt gibt es in der Seitenleiste jetzt ein “Vorwähler-Barometer”, das (halbwegs aktuell) anzeigt, wieviele Registrierungen schon eingegangen sind. Die Zielzahl von 500 ist dabei die Idealsituation, auch mit hundert werden wir schon nicht ignorierbar sein.
Weitere Änderungen folgen.
PS. Nicht vergessen: Morgen abend um 8h ist Infoabend im Café Westend. Hier das Facebook-Event dazu.

22 Kommentare
Liebe Vorwähler (Innen?)!
Da ich in der letzten zeit einige eurer aktivitäten mitbekommen habe, sende ich euch einige Fragen, die leider nicht mit euren FAQs beantwortet werden.
1. Warum schreibt ihr immer über Vorwähler - und nicht VorwählerInnen? Schon mal was gendergerechter Sprache gehört?
2. Wisst ihr, dass aktive Unterstützung der Grünen erstmal nötig ist, um überhaupt UnterstützerIn werden zu können? Ihr verbreitet eine - sagen wir mal - einseitige - Auslegung des Statuts, die so nicht zutrifft.
3. Wisst ihr, dass die Grundwerte der Grünen selbstbestimmt, feministisch, gewaltfrei, basisdemokratisch, ökologisch und solidarisch sind?
4. Teilt ihr diese Grundwerte. wenn ja, wie und wodurch?
5. Was bedeutet “basisdemokratisch” für euch?
6. Mich würde interessieren, auf welche Art und Weise ihr diese Grünen Grundwerte aktiv mit Leben befüllen wollt?
7. Wie wollt ihr bei den Grünen aktiv mitarbeiten?
Mit besten Grüßen und der Bitte um ausführliche Antworten!
Gerhard Ladstätter (Grüner Bezirksrat)
PS: Ich würde euch gerne einladen, an der Organisation eines wunderbaren Festes am 15.5. im Hamerlingpark (8. Bezirk) mitzuarbeiten. Wir benötigen ehrenamtliche FlyerverteilerInnen, PlakatiererInnen, Stage Hands, ZusammenräumerInnen… Bitte meldet euch bei mir: 0664 521 69 98. Vielen Dank!
Hallo Gerhard,
die Grünen VorwählerInnen sind kein abgestimmtes Kollektiv. Die Frage müsstest du jedem/r Einzelnen stellen. Ich beantworte sie mal für mich persönlich:
Wenn wir auf dieser Website ab und an die gendergerechte Version vergessen haben, freuen wir uns über Hinweise, wo. In meinen persönlichen Texten (zb. in meinem Blog) verzichte ich (nicht ohne Bauchweh) auf diese Form. Warum steht hier.
Das ist eine rhetorische Frage, denn wie du sicherlich bemerkt hast, verwenden wir fast überall auf dieser Website gendergerechte Formen. (Was die Frage aufwirft, welche Art der Abgrenzung du mit dieser rhetorischen Frage erreichen willst?)
Wir wissen, was im Statut steht und dass der Landesvorstand den Anträgen zustimmen muss. So steht das auch in den FAQ. Wenn mich der Landesvorstand als Unterstützer der Grünen ablehnen will, steht ihm das natürlich frei. (Es würde mich aber sehr verwundern.) Eine andere Auslegung des Statuts kenne ich nicht - ich bitte um Aufklärung.
Ja, das ist nichts Neues.
Ich für meinen Teil teile diese Grundwerte zu sehr großen Teilen. Ist halt im Detail immer eine Frage der Auslegung, wie auch deine nächste Frage zeigt.
Solltest du meine Gesinnung weiter ergründen wollen, empfehle ich die Lektüre der Kategorie Politik meines Weblogs. (Du wirst dort zweifelsfrei auch Kontroversielles finden.)
Wir werden in den nächsten Wochen unseren Beitrag leisten, die Diskussion, was Basisdemokratie genau ist (also: Wer die Grüne Basis ist), zu führen und dazu Anfang Juni eine Podiumsdiskussion organisieren zu der ich dich herzlich einlade.
Ich sehe mich als Grünsympathisant und -wähler als Teil der Grünen Basis. In dem Sinne - und ich vermute stark, dass sich das die Autor(inn)en eures Statuts auch so gedacht haben - sind die Grünen Vorwahlen zutiefst basisdemokratisch. Mir reicht aber auch “demokratisch” als Bezeichnung, ein größeres Kompliment gibt es ja nicht.
Ich zum Beispiel, indem ich die Grünen Vorwahlen mitorganisiere.
Ich durch aktive Beteiligung bei der Kandidatenauswahl, durch öffentliche politische (auch kritische) Diskussion. Flyerverteilen und dergleichen interessiert mich ehrlich gesagt nicht.
Hallo Gerhard,
Nutze ich in meinem Blog und bei meiner Arbeit. Ist aber eine schwache erste Frage.
Reicht DAS oder DAS oder DAS oder DAS? Von tausenden Leuten gelesen.
Ja. Ist das ein Kindergartentest?
Durch 5 und selbstverständlich.
Erlaubte Mitbestimmung bei dem Wunsch das zu tun.
Im Fall der “Grünen Vorwahlen” dadurch, dass ich die für mich richtigen Menschen in Wien in den Landtag schicke und diese vorher durch meinen Wunsch das zu tun dazu zwinge, sich in die Öffentlichkeit zu wagen. Eine Win-Win-Situation, wenn die Grünen sich nicht querlegen.
Nicht regelmäßig und nicht auf Basis eines Mitgliedsstatus. Manchmal gerne.
Hallo Gerhard,
mich interessiert wirklich, was du mit deinen Fragen bewirken möchtest. Falls du neue Grüne Mitglieder werben willst und Leute finden, die dir beim Event-organsisieren oder beim Flyer verschicken helfen, was ich vollkommen OK fände - sorry Themaverfehlung. Mein Eindruck ist, dass du deinen Frust loswerden willst und dir einredest, unsere Initiative will irgendetwas Böses. Sie will verändern, sie will Dialog, aber im Grunde nur, um die Grünen zu unterstützen. Oder glaubst du wirklich, dass wir unsere kostbare Zeit damit verbringen, die Grünen von innen in eine böse, undemokratische, ihren Werten nicht entsprechende Bewegung zu machen? 2 Punkte, die mir wirklich wichtig sind: 1. Ich verstehe nicht, warum die Wiener Grünen (einige tun es eh) diese Initiative nicht nutzen, um die grüne Bewegung zu stärken, subtil Mitglieder zu werben und ihren Wählern (a ja, die gibt´s ja auch noch!) zu zeigen, wie vielfältig die Grünen sind. 2. Ich bin der Meinung, dass die Grünen von vielen in erster Linie nicht wegen des Programms gewählt wurden (bzw. nicht nur), sondern weil sie ein Versprechen für eine andere, demokratischere, offenere und weniger verlogenere Politik abgegeben haben - und davon entfernen sie sich, werden zu einer Partei wie alle anderen. Um das zu verhindern, engagiere ich mich bei den Grünen VorwählerInnen und möchte mir nicht vorwerfen lassen müssen - und nichts anderes als ein Vorwurf war diese Wortmeldung - den Werten der Grünen nicht zu entsprechen, d.h. nicht gut genug als Unterstützerin zu sein. Da frag ich mich, bin ich gut genug als Wählerin.
Nicky / Grüne Stammwählerin
1. Warum schreibt ihr immer über Vorwähler - und nicht VorwählerInnen? Schon mal was gendergerechter Sprache gehört?
Wie bereits gesagt: seltsame erste Frage und nicht unbedingt der beste Einstieg in ein Gespräch. Macht es schwer den Rest ernst zu nehmen. Aber ich will es versuchen.
2. Wisst ihr, dass aktive Unterstützung der Grünen erstmal nötig ist, um überhaupt UnterstützerIn werden zu können? Ihr verbreitet eine - sagen wir mal - einseitige - Auslegung des Statuts, die so nicht zutrifft.
Die Tatsache, dass wir durch unsere Aktion Öffentlichkeit für Grüne schaffen wollen ist aus meiner Sicht bereits aktive Unterstützung. Wenn diese Aktion ihr Ziel erreicht, dann schneiden die Grünen bei der nächsten Wahl besser ab als ohne die Aktion. Das würde ich als deutlichen Beitrag werten. Darüber hinaus sind wir sehr interessiert an jeder Form der Unterstützung. Die einseitige Auslegung kann ich nicht recht erkennen, die Erklärung würde mich aber interessieren.
3. Wisst ihr, dass die Grundwerte der Grünen selbstbestimmt, feministisch, gewaltfrei, basisdemokratisch, ökologisch und solidarisch sind?
Jup, schon länger. Auch wenn ich sie manchmal in der Grünen Politik nur schwer erkennen kann.
4. Teilt ihr diese Grundwerte. wenn ja, wie und wodurch?
Die Aktion die wir machen ist wohl eindeutig selbstbestimmt, gewaltfrei und hochgradig basisdemokratisch. Über weitere Wertvorstellung können wir gerne in einem persönlichen Gespräch reden.
5. Was bedeutet “basisdemokratisch” für euch?
Aktive Partizipation an politischen Prozessen, die durch Diskussion und die Mitwirkung an Entscheidungen hergestellt wird.
6. Mich würde interessieren, auf welche Art und Weise ihr diese Grünen Grundwerte aktiv mit Leben befüllen wollt?
Jedenfalls durch diese Initiative, aber gerne auch durch jede andere Form der Mitwirkung.
7. Wie wollt ihr bei den Grünen aktiv mitarbeiten?
Sinnvoll.
PS: Ich würde euch gerne einladen, an der Organisation eines wunderbaren Festes am 15.5. im Hamerlingpark (8. Bezirk) mitzuarbeiten. Wir benötigen ehrenamtliche FlyerverteilerInnen, PlakatiererInnen, Stage Hands, ZusammenräumerInnen… Bitte meldet euch bei mir: 0664 521 69 98. Vielen Dank!
Ich wohne ums Eck, werde also am 15.5. vorbeischauen und sehen ob ich behilflich sein kann.
Eine Bemerkung zum Abschluss: ich danke vielmals für die Fragen, kann einen Eindruck aber nicht ablegen. Mir kommt vor, dass die Fragen als Lackmustest gedacht sind, mich hat aber oftmals die Rückfrage gereizt. Das Gefühl das zurückbleibt ist kein Gutes. Schade.
Lieber Gerhard,
ich versuche meinen Ärger über den unfreundlichen Ton deines Postings hintanzuhalten und deine Fragen ehrlich zu beantworten. Eines sei aber schon gesagt: Wenn Grüne etwas gegen (Vor-)wählerInnen haben, dann sollen sie sich bitte schön selber wählen.
So, hier also:
1. Warum schreibt ihr immer über Vorwähler - und nicht VorwählerInnen? Schon mal was gendergerechter Sprache gehört?
Ich schreibe und spreche so gut wie immer gendergerecht, siehe z.B. http://klauswerner.com und http://unsdiewelt.com. Und dein “schon mal gehört?” kannst du dir sparen.
2. Wisst ihr, dass aktive Unterstützung der Grünen erstmal nötig ist, um überhaupt UnterstützerIn werden zu können? Ihr verbreitet eine - sagen wir mal - einseitige - Auslegung des Statuts, die so nicht zutrifft.
Aus den Statuten geht weder das hervor, noch was aktive Unterstützung der Grünen ist. Von Zettelverteilen steht da jedenfalls nix. Aber vielleicht solltest du mal §2 eurer Statugen lesen: http://www.gruene.at/uploads/media/Statut05.pdf
Siehst du in der dort geforderten Offenheit nicht einen gewissen Widerspruch zu deinem Posting?
3. Wisst ihr, dass die Grundwerte der Grünen selbstbestimmt, feministisch, gewaltfrei, basisdemokratisch, ökologisch und solidarisch sind?
Willst du mich verarschen?
4. Teilt ihr diese Grundwerte. wenn ja, wie und wodurch?
Willst du was von mir lesen?
5. Was bedeutet “basisdemokratisch” für euch?
Dass ich mitbestimmen darf.
6. Mich würde interessieren, auf welche Art und Weise ihr diese Grünen Grundwerte aktiv mit Leben befüllen wollt?
Siehe Antworten 3 und 4, und darüber hinaus durch meine Beteiligung an den Vorwahlen
7. Wie wollt ihr bei den Grünen aktiv mitarbeiten?
Siehe Antwort 6
lg Klaus
1. Warum schreibt ihr immer über Vorwähler - und nicht VorwählerInnen? Schon mal was gendergerechter Sprache gehört?
Sind nicht meine Texte, aber grundsätzlich: das Binnen-I ist eine schwere Verhunzung des Schriftbilds. Ob sich durch die Nutzung des Binnen-I das Frauenbild ändert, bezweifle ich schwer. Aber beide Geschlechter getrennt anführen, der/dem kann ich etwas abgewinnen.
2. Wisst ihr, dass aktive Unterstützung der Grünen erstmal nötig ist, um überhaupt UnterstützerIn werden zu können? Ihr verbreitet eine - sagen wir mal - einseitige - Auslegung des Statuts, die so nicht zutrifft.
Sehe ich nicht so. Dann wären die Statuten eben anders verfasst, wenn man das ausschließen wollte.
Und: nie zuvor bin ich mit Unterstützungserklärungen in der Gegend herumgelaufen, und habe Leute aus meinem Umfeld zum politischen Outing gebracht. Das und meine Stimmabgaben sind meine persönlichen Unterstützungen.
3. Wisst ihr, dass die Grundwerte der Grünen selbstbestimmt, feministisch, gewaltfrei, basisdemokratisch, ökologisch und solidarisch sind?
[ironie an] nein, war mir völlig unbekannt [ironie aus]
Diese Frage ist ärgerlich.
4. Teilt ihr diese Grundwerte. wenn ja, wie und wodurch?
Ja. Mit Nachdruck. Durch mein Leben und Alltagsverhalten.
5. Was bedeutet “basisdemokratisch” für euch?
Mitreden können. Mitentscheiden können, wenn das möglich ist. Wobei ich der repräsentativen Demokratie auch sehr viel abgewinnen kann. Nämlich dann wenn basisdemokratisch möglicherweise Entscheidungen getroffen werden, die zur Abschaffung wertvoller Ideen (Demokratie, Freiheit) führen können.
Abgesehen davon, dass 100 abstimmende Funktionäre oder Parteimitglieder noch keine Basisdemokratie darstellen.
6. Mich würde interessieren, auf welche Art und Weise ihr diese Grünen Grundwerte aktiv mit Leben befüllen wollt?
Siehe 4. Und durch die Teilnahme an der vorliegenden Initiative.
7. Wie wollt ihr bei den Grünen aktiv mitarbeiten?
Nicht als Parteimitglied. Aber durch die Auswahl passender Kandidaten für Wahlen mithelfen, dass grüne Ideen und Werte auf der politischen Bühne nicht untergehen. Darum geht’s mir, nicht um eine Organisation ihrer selbst willen.
Insgesamt finde ich die 7 Fragen anmaßend. Ich mag keinen Ideologie-Test ablegen, nur weil ich wo drei Sätze mitreden will.
Lieber Gerhard Ladstätter,
Im Prinzip wurde zu den einzelnen Fragen von meinen VorposterInnen schon sehr gut und ausführlich das Wesentliche gesagt. Ich gehe - insbesondere auch aufgrund der bisherigen Erfahrungen und des Einblicks in das Projekt - davon aus, dass der Großteil der neuen UnterstützerInnen (1) die grünen Grundwerte kennt und teilt, (2) eine eigene, positive und mit den Vorstellungen der Grünen kompatible Ansicht zum Thema Basisdemokratie hat und (3) im Rahmen seiner/ihrer jeweiligen Möglichkeiten von Kommentaren/Artikeln über persönliche Gespräche bis hin zu konkreten Aktionen wie das angesprochene Flyerverteilen neben der demokratischen Mitbestimmung in Form der Listenwahl der grünen Sache und Diskussion des Öfteren förderlich ist.
Um ein persönliches Beispiel zu geben: Als Mitglied der Grünen OÖ werde ich dort - vor allem im Zuge der bevorstehenden Landtagswahlen - in deinem Sinne aktiv sein. In Wien, wo ich aufgrund von Studium und Beruf viel Zeit verbringe, freut es mich, als Unterstützer im Zuge der Aktion Grüne Vorwahlen im Sinne der Grünen und im Sinne der Demokratie (Transparenz und Partizipation!) mitreden zu können! Dass dies nicht das einzige Engagement bzw. die einzige Auseinandersetzung mit grünen Themen ist, kann man auf http://www.andreaslindinger.at sehen…
Sehr geehrter Herr Ladstätter!
[ironie]
Ich möchte mich hiermit *vielmals* bei Ihnen dafür entschuldigen, dass ich mit den anderen Vorwählern und Vorwählerinnen versuche, Grünwähler und Grünwählerinnen und potentielle Grünwähler und Grünwählerinnen dazu zu bringen, sich mehr für die–an sich eher fade–Wiener Gemeindepolitik zu interessieren.
Erlauben Sie mir außerdem, Ihnen für die Genesung nach dem Schrecken, den Sie sicherlich angesichts der Tatsache, dass sich hier Wählerinnen und Wähler komplett uneigennützig, unabhängig und ohne eine Parteimitgliedschaft für die Grünen engagieren könnten, erlitten haben müssen, alles Gute zu wünschen.
[/ironie]
Jetzt mal im Ernst: Das erste, was Ihnen auffällt, ist, dass irgendwo ein Binnen-i fehlt?
Nach einer kleinen Pause wg. Konferenzen und vielen Veranstaltungen bin ich wieder da - leider scheint die Skepsis der Grünen nach wie vor recht groß:-(
Für mich ist die Sache einfach: Es gibt das Statut, in dem der Unterstützerinnenstatus vorgesehen ist. Derjenigen, die Unterstützerin werden will, wird auf dem entsprechenden Formular der Grünen (bislang) nicht eine einzige dieser sieben Fragen gestellt.
Darum hier meine sieben Fragen:
1. Warum werden diese Fragen jetzt gestellt?
2. Warum glaubt der Fragende, er könne diese Frage an ‘uns’ stellen und eine Antwort von ‘uns’ erhalten - wo ‘wir doch weder Verein noch Proto-Partei sind und es also auch keine geschlossene Antwort geben kann?
3. Was will Frage 3 herausfinden? Rein inhaltlich gibt sie die Antworten ja schon selbst. Was ist also die rhetorische Absicht?
4. Was verstehen die Grünen unter ‘basisdemokratisch’?
5. Warum sollen diejenigen, die noch nicht einmal als Unterstützerin angenommen sind, den Grünen diese notwendige Definitionsarbeit schon abnehmen?
6. Werden wirklich allen, die in der letzten Zeit einen Antrag, Unterstützerin zu werden, gestellt haben, diese Fragen auch gestellt?
7. Falls nicht: Warum werden sie nur hier auf dem Blog der Grünen Vorwahlen gestellt bzw. nur denen, die ‘unser’ Formular verwendet haben?
Eh klar: Fragen 4, 5 sind die wichtigsten, daher nochmal in fett:
4. Was verstehen die Grünen unter ‘basisdemokratisch’?
5. Warum sollen diejenigen, die noch nicht einmal als Unterstützerin angenommen sind, den Grünen diese notwendige Definitionsarbeit schon abnehmen?
Hallo Gerhard,
als Grünes Mitglied und Unterstützer der Vorwahlaktion hier mein Senf dazu:
Die Frage halte ich in dem Bezug auf das Thema für hochgradig verfehlt. Da weite Teile der Seite hier gegendert sind, kann man wohl von einem Versehen ausgehen. Da reicht ein freundlicher Hinweis, keine Frage im Ton einer Unterstellung.
Das klingt ein bisserl elitär von dir, nach “geschlossenem” Kreis. Gibt es quantitative Messungen der sogenannten aktiven Mitarbeit? Ich verstehe die Grünen Vorwahlen sehr wohl als sinnvolle und aktive Unterstützung, da steckt Seitens der Verantwortlichen einiges an Arbeit drin.
Zu deinem PS: Flyerverteilen ist für die meisten hier wohl eher nix, aber trotzdem eine notwendige und durchaus anstrengende Arbeit (dank zweier Wahlkämpfe weiß ich von was ich rede). Aber wie gesagt, unterschätze den Aufwand hinter den Grünen Vorwahlen nicht.
Du scheinst dich nicht wirklich mit den Gründern der Initiative auseinandergesetzt zu haben, sonst wäre dir diese Frage nämlich peinlich.
Siehe 3.
siehe Antwort von Helge, die trifft es mMn sehr gut.
Redundant. Siehe 3.
Siehe 2.
Ad „gendergerechte Sprache“
Ich spreche und schreibe immer gendergerecht.
Ad „Auslegung des Statuts“
Wie die Grünen ihr Statut auslegen, wird mensch sehen, wenn die Unterstützungsanträge angenommen oder abgelehnt werden.
Ad „Grundwerte der Grünen“
Ja, ich weiß, dass die „Grundwerte der Grünen selbstbestimmt, feministisch, gewaltfrei, basisdemokratisch, ökologisch und solidarisch“ sind.
Ad „Teilt ihr diese Grundwerte?“
Ja, ich bin darum bemüht. Im Leben, beim Reden, beim Schreiben, beim Bloggen, beim Netzwerken.
Ad „Was bedeutet basisdemokratisch für euch?“
Die „Grünen Vorwahlen“ sind ein schönes Beispiel dafür.
Ad „Grüne Grundwerte aktiv mit Leben befüllen“ und „bei den Grünen aktiv mitarbeiten“
Das habe ich hier recht ausführlich erzählt:
http://tinyurl.com/cchjb8
Lieber Gerhard!
Ich kann ja durchaus nachvollziehen, dass nicht alle Grün-Aktiven einen Jubel-Salto schlagen beim Ersteindruck der “Grünen Vorwahlen”. Und: nicht jede/r, der/die die “Grünen Vorwahlen” unterstützt, muss jeden Output, der hier kommt, unterschreiben. So wie du etwa auch nicht alles von den Grünen immer unterschreiben wirst (siehe Mitmach-Optionen auf eurer Website). Aber: Kein/r will etwas Böses; es geht um neues Feuer für eine Politik, die wir doch alle gemeinsam umsetzen und - wie du es gut beschreibst - “mit Leben befüllen” wollen.
Ich würde mich freuen, wenn du dich in diese Diskussion hier nochmal einbringen könntest und re-reagiertest.
Mit lieben Grüßen
Franz Joseph
Lieber Gerhard Ladstätter, lieber Vorwählerinnen,
die Fragen richten sich leider selber, aber die Thematik finde ich als Vorwählerin vertiefenswert:
_Warum will ich Vorwählerin sein, aber nicht Mitglied?
_Inwiefern muss frau sich sein parteiinternes Wahlrecht verdienen?
_Welche Optionen eröffnet das Statut der Wiener Grünen für “bösartige Unterwanderung” bzw. wie realistisch sind solche Befürchtungen?
_Anhand welcher Informationen werde ich als Vorwählerin meine Wahlentscheidungen bei der Landesversammlung treffen (können)?
Bin gespannt, ob ich diese Fragen in den kommenden Monaten für mich klären werde können
Lieben Gruß,
Katrin Uhlik
Ich finde es ziemlich feige, dass PosterInnen hier anonym und konsequenzlos Äußerungen von sich geben. Wer eine Meinung hat, sollte auch dazu stehen und sich nicht hinter einem “Internet-Nickname” verstecken, sondern Haltung zeigen. Klare Kante bitte, sonst wirkt das ganze ziemlich schal und beliebig liebe Leute.
Mit besten Grüßen,
Alexander Blüml
@Alexander Blüml: Von 14 Kommentaren und 3 Blog-Antworten ist ein einziger Kommentar anonym (halbanonym - es fehlt der Nachname). Ich weiß wer das ist und werde ihn Fragen, ob ich das auf seinen ganzen Namen ändern darf.
Ad “konsequenzlos”: Welche Konsequenzen schweben dir vor? Du erwartest nicht ernsthaft, dass wir hier zensurieren, oder?
Ansonsten: Hast du auch was zur Sache zu sagen?
Ja, genau, was für Konsequenzen sollen das denn sein? Wenn mich jemand wegen Rufschädigung (etc.) verklagen wollte, dann könnte er meinen Namen und meine Adresse einfach von den Admins des blogs erhalten.
Ansonsten ersuche ich darum, auf die Sache und Argumente einzugehen.
Lieber Herr Ladstätter, danke für Ihr Posting. Jetzt bin ich froh, dass ich keine Vorwählerin geworden bin. So muss ich mich nicht über Ihre komischen Fragen ärgern. No na net werden die Grünen Vorwähler wissen, was die Grundwerte der Grünen sind etc. Und an alle anderen Postern: ich finde eure Motivation auf diese Fragen überhaupt zu antworten bewundernswert. Das alleine zeigt schon eure guten Absichten.
Sehr geehrter Herr Fahrnberger,
zur Sache. Ich denke, wer bei den Grünen mitentscheiden will, sollte sich auch aktiv bei ihnen einbringen. Das Verfassen von Internet-Einträgen zähle ich nicht zu solch einer Mitarbeit.
Ich finde die Beiträge von Gerhard Ladstätter und Robert Korbei schon sehr wichtig und treffend.
Alles Gute noch auf ihrem weiteren Weg, oder vielleicht besser gesagt, Mission.
MfG,
Alexander Blüml
Erstaunlich, dass es tatsächlich noch PolitikerInnen gibt, welche die Hand ihrer Wählerinnen & Wähler beissen! Anmassend und herabsetzend sind diese Fragen durch die Bank. Und was ist das Postskriptum des Herrn Bezirksrats?
Er sucht Leute, die ihm gratis den Müll für seine Fete wegräumen.
Basisdemokratisch. Gendergerecht.
Wenn DAS grüne Politik ist… braucht es eine andere.
Genau deswegen bin ich hier.
eine Demokratie der Basis. Und Basis = der Wähler.
alles andere, was Sie meinen ist: FUNKTIONÄRSdemokratisch!
@Alexander Blüml: Ist der Groschen jetzt gefallen? Wer braucht schon dieses Internet mit den komischen TypInnen, die dort schreiben?
Wenn die Grünen nicht an motivierten, kreativen und technologiefaszinierten Köpfen interessiert sind, sondern nur ein paar Flyerverteiler oder Räumkommandos suchen, dann ist das in Ordnung.
Wenn dies jedoch unter dem Deckmantel des “zeige dich als wahrer Grüner” läuft, dann finde ich das traurig.
Zuallerersteinmal sorry, habe die 7 Fragen des Herrn Ladstätter erst heute entdeckt. Da ich meinen Antrag für die Vorwähler auch abgegeben habe, möchte ich auch auf dieses Thema eingehen:
Ich habe die Fragen gelesen und bin zum Schluss gekommen, dass Fragen zu diesem Projekt zwar gut (und berechtigt), diese speziellen Fragen aber ehrlich gesagt komplett sinnlos sind, denn sie helfen weder dem Fragesteller, noch dem, der gefragt werden soll. Daher biete ich jetzt 7 Fragen an, die einer ehrlichen Antwort würdig sind und meiner Meinung nach durchaus gestellt werden sollten. Natürlich versuche ich nicht nur die Fragen zu stellen, sondern auch meine Antworten zu geben
1. Wer bist du?
Mein Name ist Jakob Lettenbichler und ich bin “Bummelstudent” (ich “danke” dem Gusi bis heute für dieses Wort) an der Wiener Hauptuni. Neben dem Physikstudium arbeite ich noch in einem Elektrogeschäft um mir die Weiterbildung leisten zu können.
2. Was hältst du von den Grünen?
Ich bezeichne mich gerne als “Erzgrünen”. Das heißt für mich beinahe 100% Übereinstimmung mit der Parteilinie bei politischen Fragen.
3. Warum willst du teilnehmen?
In letzter Zeit habe ich immer öfter das Gefühl gehabt, dass die Grünen in innerparteiischen Hick-Hack untergehen (die Wahlergebnisse lassen mich vermuten, dass ich nicht der einzige bin der das so sieht). Ich sehe die Aktion http://www.gruenevorwahlen.at als Aufschrei, der sagt dass es manchen nicht egal ist, wenn diese Partei sich selbst schwächt. Aber lautstark zu jammern, dass die Grünen es nie schaffen sich gescheit für eine Wahl aufzustellen, aber dann nichts zu tun, ist auch nicht nett, also stehe ich auf und “will mitmachen”. Hätte ich aber Parteimitglied werden wollen, dann hätte ich den passenden Antrag gestellt.
4. Was erwartest du dir davon?
Dass ihr unseren Aufschrei hört und euch nicht vor uns fürchtet (kaum zu glauben, dass dieser Eindruck überhaupt entstehen konnte!). Wir beißen nicht und wollen konstruktiv sein.
5. Wie denkst du, soll es nachdeiner Aufnahme als Unterstützer weitergehen?
Das hängt wohl von der Reaktion der Partei auf dieses Projekt ab. Ich würde aber vorschlagen, dass man sich evtl auf einer Veranstaltung kennen lernt, um diverse Mißverständnisse auszubügeln. Ideal wäre auch eine Veranstaltung, wo sich Kandidaten für die Vorwahl im Herbst blicken lassen könnten.
6. Gäbe es die Möglichkeit, Unterstützer für eine andere Partei zu werden, würdet ihr das machen?
Nein. Es gibt keine Partei, die auch nur annähernd so gut mit meinen Interessen deckt wie die Grünen. Schon alleine der Gedanke, zu versuchen mit einer Partei wie der FPÖ reden zu müssen, lässt mein Abendessen hochkommen.
7. Was ist euer persönlich wichtigstes politisches Anliegen?
Umwelt, Soziale Sicherheit und Bildung sind für mich Grundbedürfnisse, die für einen Staat oberste Priorität haben sollten. Nur die Grünen versuchen meiner Meinung nach ernsthaft diese gerecht zu behandeln.
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