Sehr gut besucht war der zweite Jour fixe der Grünen Vorwahlen, der gestern stattfand - sehr gut besucht auch von Mitgliedern der Grünen, die eine extra Vorstellungsrunde bekamen, die schier nicht abreißen wollte. Ich zählte 38 Anwesende, davon zehn Grüne.
Auf’s zählen vergessen, aber irgendwann zwischen gestern und heute einen großartigen Bericht über den Jour Fixe verfasst hat Gerald Bäck: Grüne Vorwahlen oder die Hoffnung im Bunker. Hierin beschreibt er die Initiative, analysiert die Angst der Funktionäre, diskutiert den Einfluss, den ein paar Hundert Unterstützer und Unterstützerinnen überhaupt nehmen können und skizziert das Henne-Ei-Problem: Vorwahlen können ja erst richtig los gehen, wenn die KandidatInnen stehen. Die Dramaturgie gibt uns allerdings das Wahlprozedere vor: Man muss schon vorher wissen, ob man mitwählen möchte, auch ohne die Liste derjenigen, die sich zur Wahl stellen werden, zu kennen. “Nächstes Ziel ist es also möglichst viele Unterstützer für das Projekt zu gewinnen.”
Genau. Denn wo nicht genug Unterstützer/innen, da kein Anlass für die Grünen, sich über die Parteigrenzen hinaus zu öffnen. Falls du dies liest und noch nicht Unterstützer/in bist - handle jetzt: Formular runterladen, unterschreiben, einschicken!
EDIT: Es ist der Wahnsinn, wie schnell in der Blogosphäre reagiert wird! Großartig! Hier der nächste Beitrag in Sachen Nachberichterstattung zum Jour Fixe:
