Aus grünen Kreisen ist zu hören, dass, Zitat, “die Gerüchteküche brodelt” (wir stehen gerne bei nächster Gelegenheit persönlich Frage und Antwort), und auf Twitter, Facebook und in Blogs wird das Thema erfreulich freudig rumgereicht. So zitiert Max Kossatz einen Ratschlag von Michael Moore: “Take over your local Democratic Party.” Natürlich ist das kein Übernahmeversuch - auch wenn so mancher das kurzzeitig vermutet hat - aber gegen ein bisschen Durchlüftung haben wir natürlich nichts.
Der bekannte Autor Klaus Werner-Lobo fragt:
Hätte ein Barack Obama in der österreichischen Funktionärsdemokratie Chancen, an wählbarer Stelle auf eine Mandatsliste gesetzt zu werden? Demokratie braucht Öffentlichkeit – und wenn die Grünen schon die einzige Partei sind, die öffentliche Vorwahlen per Statut ermöglicht, dann sollten wir diese Chance auch nützen.
Besonders freuen wir uns auch über ganz konkrete Mitarbeit, wie zum Beispiel die Twitter-Vorwahlen-Wall, die der Softwareentwickler Sebastian Moser gebastelt hat. Freiwillige vor! (Ein Wiki werden wir dazu noch aufsetzen.)

5 Kommentare
lieber helge, auch wenn ich etwas mich hab zerissen über das projekt (nein, über ein paar herangehensweisen; und die nichteinmal spezifisch!) in meinem blog, darf ich trotzdem und jedenfalls gratulieren. feine sache! ganz feine sache. danke, christian
ps. wobei, wie man sich »über ein projekt hat zerissen« können, ist natürlich auch eine frage wert. das, aber vor allem die tatsache, dass mein twitterer von vor ein paar minuten jetzt da schon auf der seite ist (rechts aussen) - das sind die sachen, die dieses netzwerch so toll machen.
@Christian: So ein bisschen Zerreißen tut eh gut. Und ist wie immer ein Genuss zu lesen.
Zum Thema Lokal für das nächste Treffen:
Z.B. das Cafe Ritter auf der Mariahilferstrasse, zentral und ruhig. Oder das Westend beim Westbahnhof.
@Max: Gute Idee, Ritter ist reserviert.